PGS - GENETISCHE PRÄIMPLANTATIONSCREENING

Die PGS unterscheidet sich von der PGD darin, dass wir hauptsächlich die neu entstandenen Mängel suchen, die die Anzahl an Chromosomen in Embryos bei den Paaren betreffen, die ansonsten keine genetischen Störungen haben.

Die PGS unterscheidet sich von der PGD darin, dass wir hauptsächlich die neu entstandenen Mängel suchen, die die Anzahl an Chromosomen in Embryos bei den Paaren betreffen, die ansonsten keine genetischen Störungen haben.

Auf Grund dieser Methode untersuchen wir alle 23 Chromosomen-Paare, die jede gesunde Zelle eines menschlichen Embryos beinhaltet. Dank dessen entdecken wir fehlende oder im Gegensatz dazu überflüssige Chromosomen. Ein überflüssiges Chromosom ist bei den Down-, Edwards- oder Patau-Syndromen anwesend. Ein fehlendes Chromosom stellt die häufige Ursache für die Selbstfehlgeburten sowie die erfolglosen extrakorporalen Empfängnisse dar. Die Auswahl an Embryos ohne einen chromosomalen Mangel minimalisiert also die Anzahl an erfolglosen IVF-Zyklen sowie das Risiko bezüglich der Geburt eines behinderten Kindes.

 

PGS-Verlauf:

Ungefähr am fünften Tag nach der Eier-Befruchtung nehmen wir von den Embryos einige Zellen mittels der Biopsie ab und untersuchen deren DNA im Genetiklabor. Im Rahmen der PGS untersuchen wir alle 23 Chromosomen-Paare und konzentrieren uns hauptsächlich darauf, ob einige fehlen oder übrig bleiben. Sollte das Embryo nicht die richtige Anzahl an Chromosomen haben, würde seine Übertragung in die Gebärmutter den Abortus oder die Geburt eines schwer behinderten Kindes bedeuten.

Die Abnahme der bisher nicht differenzierten Zellen durch einen erfahrenen Embryologen kann das Embryo nicht beschädigen und hat keinen Einfluss auf die Embryo-Fähigkeit, sich in der Gebärmutter einzunisten.

Die PGS empfehlen wir insbesondere:

  • den Frauen, die das Alter von 35 Jahren überschritten haben,
  • nach wiederholten Fehlgeburten,
  • nach einigen erfolglosen IVF-Zyklen,
  • den Männern mit pathologischen Samenzellenformen,
  • nach onkologischer Behandlung,

  • nach der Geburt eines Kindes mit einem angeborenen genetischen Mangel,

  • im Falle einer Feststellung von Chromosomen-Mängeln bei einem Paarteil,

  • bei der Anwendung von den Samenzellen, die durch die Methoden MESA, TESE verschafft wurden.

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