Grundscreening im 1. Trimester

Grundscreening im 1. Trimester führen wir durch, um in der frühen Schwangerschaft mögliche gesundheitliche Komplikationen zu entdecken und zusammen zu lösen. Bei diesem Screening bestimmen wir Folgendes:

  • Die genaue Länge der Schwangerschaft, genauer Geburtstermin.
  • Die Größe des Fötus und die Nackenfaltenmessung (zu Höhe Werte können ein Hinweis auf angeborene Defekte sein)
  • Risiken von angeborenen Defekten (Down-, Edwards-Syndrom)

Grundscreening im 1. Trimester können Sie auch unter der Bezeichnung kombinierter Test entdecken. Es wird deshalb so genannt, weil bei dieser Untersuchung Untersuchungsergebnisse mittels Ultraschall und Ergebnisse der Bluttests der Mutter miteinander kombiniert werden. Bei den Bluttests verfolgt man konkret den Spiegel PAPP A und freies beta hCG Fragment.

Kombinierter Test ist eine nicht-invasive Untersuchung, dank der man sehr zuverlässig verschiedene Risiken von genetischen Defekten bestimmen kann (z.B. Down-, Edwards-Syndrom). Dieser Test ist sehr präzise und empfindlich, dank ihm werden bis zu 90% Föten mit Down-Syndrom erfasst, gegenüber der Untersuchung Triple Test, bei dem nur 50 - 60 % erfasst werden.

Kombinierter Test hat darüber hinaus weiniger falsch positive Testergebnisse bei gesunden Föten. Somit wird die Fruchtwasseruntersuchung, um den positiven Befund zu bestätigen oder zu widerlegen, reduziert. Der Grund, warum wir Fruchtwasseruntersuchungen vermeiden, ist das Risiko eines spontanen Verlustes der Schwangerschaft infolge der Fruchtwasserentnahme.



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