ICSI - Intacytoplasmatische Injektionen der Spermien

Bei diesem Eingriff wird mit einer Mikronadel eine Spermie direkt in das Zytoplasma der Eizelle eingeführt. Der Vorteil dieser Methode ist, dass uns lediglich eine Spermie, im Gegensatz zur IVF-Methode oder der Spontanbefruchtung bei welchen Tausende bzw. Millionen von Spermien benötigt werden, ausreicht.

Diese Methode ziehen wir heran, wenn als dominanter Faktor der Unfruchtbarkeit es sich um das männliche Element des Paares handelt.

Die häufigsten Gründe zur Anwendung der ICSI-Methode sind:

  • Herabgesetzte Fruchtbarkeit des Mannes (niedrige Spermienanzahl, Beweglichkeitsstörung)

  • Anwesenheit von Antikörpern, welche die Befruchtung der Eizelle verhindern.

  • Dem Scheitern bei vorangegangenen Versuchen der Schwangerschaft.

Mit der Methode ICSI ersetzen wir das natürliche Eindringen der Spermie in die Eizelle, wie bei einer Spontanbefruchtung. Die Eizelle wird mit dieser Spermie (mit einer Wahrscheinlichkeit bis zu 90 %) befruchtet und das Problem der Befruchtung ist überwunden. Die gewonnenen Embryonen sind nach der Kultivierung bereit für den Transfer oder für die Kryokonservierung.

Aktuell wenden wir bei dem Programm, die außer körperliche Befruchtung an. Damit sichern wir die maximale Anzahl an befruchteten Eizellen und eliminieren das Risiko des Befruchtungsversagens.

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