Wie verläuft die künstliche Befruchtung

Sie können nicht schwanger werden? Vereinbaren Sie doch ein Beratungsgespräch bei unseren Ärzten mit langjähriger Erfahrung. Wir verwenden die neusten Technologien und Behandlungsmethoden. Auch bieten wir unseren Klienten immer die wirkungsvollste aber auch die schonendste Methode an.

Erstgespräch

Nach dem Ausfüllen eines kurzen Fragebogens, erfolgt das Beratungsgespräch mit dem Arzt, welcher mit Ihnen gemeinsam Ihre Familienanamnese, Vorerkrankungen und den jetzigen Gesundheitszustand ermitteln wird. Es wird Ihnen genügend Zeitraum für all Ihre Fragen eingeräumt. Die weitere Vorgehensweise wird unter  Berücksichtigung was Sie alles schon in der Vergangenheit absolviert haben und wie schnell Sie Ihren Behandlungswunsch realisieren möchten.

 

 

Die Untersuchung des Mannes

Die elementare Methode der Diagnostik bei der männlichen Unfruchtbarkeit, ist das Spermiogramm. Diese Untersuchung, bei welcher mittels Mikroskop die Anzahl, Beweglichkeit und Beschaffenheit der Spermien untersucht wird. Diese Untersuchung enthüllt auch die Anwesenheit von Antikörpern oder Infektionen. Weitere Untersuchungen werden je  nach dem Untersuchungsergebnis des Spermiogramm angesetzt. Bei diesen handelt es sich um andrologische Untersuchungen bei welchen unter Ausschlussverfahren Erkrankungen der Hoden, Nebenhoden und der Prostata  ausgeschlossen werden können.

Die Untersuchung der Frau

Nach dem Erstgespräch empfehlen wir Ihnen Untersuchungen welche die Ursache für Ihre bisherige Unfruchtbarkeit sein könnte.

In der Regel handelt es sich um Hormonauswertungen bei welchen Störungen im Menstruationszyklus aufgefangen, Ovulation oder ein erhöhter Spiegel von männlichen Hormonen. Immunologischen Untersuchungen enthüllen die Bildung von Antikörpern gegen Spermien oder den eigenen Eizellen. Mit der Ultraschallkontrolle beobachten wird die Durchlässigkeit der Eileiter, Grösse und Form der Gebärmutter oder der Anwesenheit von Polypen oder Verwachsungen.

Die Samengewinnung

Der Partner kommt ebenfalls am Punktionstag zur Frischspermaabgabe, welche auf natürlichem Wege, durch Masturbation für welche ein separater Raum vorgesehen ist, erfolgt. Falls die natürliche Gewinnung nicht möglich sein sollte, müssen wir die mikrochirurgische Methode MESA oder TESE anwenden.Die chirurgische Spermienentnahme wird in der Regel vor der Eizellentnahme durchgeführt. Diese werden dann im Vorfeld eingefroren.

Die Stimulation der Eierstöcke

Normalerweise bereiten sich jeden Monat in den Eierstöcken mehr Follikel, in welchen Eizellen wachsen, heranreifen und lösen wird sich lediglich nur eines. Damit Sie einen IVF Zyklus beginnen können benötigen wir eine größere Menge an reifen Eizellen. Daher stimulieren wir die Eizellen mit Hormonen. Dank der Hormonstimulation gewinnen wir mehr Eizellen als normal, welche wir weiterverwenden können.

Die Eizellentnahme

36 Std. vor der Eizellentnahme wird der Arzt Ihnen das Hormon hCG verabreichen. Vaginal wird eine Nadel eingeführt, welche aus den Follikeln die vorbereiteten Eizellen zusammen mit der Flüssigkeit abgesaugt werden. Die Eizellentnahme erfolgt in der Narkose. Kurz nach dem Eingriff sehen wir im Labor wieviele Eizellen uns zur Verfügung stehen und wie es mit ihrer bestehenden Qualität ist.

Die außer körperliche Befruchtung

Nach erfolgreicher Eizell und Spermienentnahme und anschließender Befruchtung der reifen Eizellen werden diese einige Tage kultiviert. Falls sich einige nicht weiterentwickeln, müssen diese aussortiert werden. Am fünften Tag nach Befruchtung wissen wir wieviele Embryonen weiterverwendet werden können. Die qualitativ guten Embryonen, welche nicht direkt verwendet werden, frieren wir ein.

Kultivierung

Bei einem regulären Transfer werden nach 2 bis 3  tägiger Kultivierung rückübertragen, bei der verlängerten Kultivierung nach
5 – 6 Tagen, bei welchen wir bessere Ergebnisse erreichen. Durch die verlängerte Kultivierung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit das nach Einnistung ein gesundes Kind aufwächst.

Spezielle Labormethoden

Falls Sie nichts dem Zufall überlassen möchten, empfehlen wir anspruchvollere und sehr wirkungsvolle Methoden. Es handelt sich um das EmbryoGlue, PrimoVision oder die Präimplantationsdiagnostik PGD oder PID. Sie erhöht die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit direkt im ersten Zyklus und sichert eine unkomplizierten Schwangerschaftsverlauf und das Austragen eines gesunden Kindes.

ET/KET

Der ET ist die Übertragung eines Embryos, welches nach einer erfolgreichen Kultivierung im Inkubator folgt. Das  Embryo wird vaginal mit einem Softkatheter eingeführt. Während der ersten Tage nach der Übertragung kann zu dem Halt des Embryos das sog. EmbryoGlue beitragen, welches das Embryo auch mit Nährstoffen versorgt.

Haben Sie eine Frage?

Gerne beantworten wir Ihre Fragen, bzw. können wir einen Termin zum Erstgespräch/Beratungstermin vereinbaren.

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